Rechenschwäche, Dyskalkulie

Die sichere Beherrschung der Grundrechenarten gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für den weiteren Erfolg in der Schule und im späteren Berufsleben.
Bereits Adam Riese formulierte im 16.Jahrhundert in seinen Lehrbücher:
“Ein jeder Mann soll rechnen lernen, damit er nicht betrogen werde” Aber immer mehr Kinder haben Probleme mit dem Rechnen.
Tägliches Üben zu Hause oder Nachhilfe bringt oft nicht den gewünschten Erfolg.
Rechenprobleme sind nach Erkenntnissen der Gehirnforschung nicht die Folge mangelnder Intelligenz.
Im Zusammenhang mit Rechenproblemen begegnen uns unterschiedliche Begriffe wie Rechenschwäche Rechenstörung Zahlenschwäche oder das Fremdwort „Dyskalkulie“ . Dyskalkulie setzt sich zusammen aus „schwer“ (dys) und „Steinchen, Rechensteinchen“ (calculus). Das rechenschwache Kind hat also Mühe, eine Rechenoperation durchzuführen.

Hat Ihr Kind Schwierigkeiten beim Rechnen? Merkmale und Symptome einer Rechenschwäche / Dyskalkulie können sehr vielfältig sein:

  • Rechenschwachen Kindern fehlt die Übersicht bei Mengen und Zahlen.
  • Probleme beim Zählen werden durch den Gebrauch der Finger kompensiert.
  • Unsicherheit im Zahlenraum bis 20 oder 100, vor allem beim Zehner- und Hunderterübergang.
  • Mathematische Zeichen wie + und – werden verwechselt, statt 7-3 = 4 heißt es 7-3 = 10.
  • Zahlendreher bei zweistelligen Zahlen (45 statt 54).
  • Einmaleins wird nur mühevoll gelernt und ist nach kurzer Zeit wieder vergessen.
  • Schlechtes Kurzzeitgedächtnis – Zahlen werden beim Kopfrechnen nicht gespeichert.
  • Textaufgaben erscheinen als unüberwindbares Hindernis: der Textinhalt wird nicht verstanden, die Frage kann nicht gefunden werden und die Antwort hat keinen Bezug zur Frage.
  • Rechenschwache Kinder brauchen sehr lange für Rechenhausaufgaben; dies führt zu Stress in der Familie.

Wer erfolgreich rechnen will, muss Zahlen und Mengen körperlich und räumlich begreifen und verinnerlichen. Bei einer erfolgreichen Dyskalkulietherapie werden möglichst viele Sinne angesprochen: Augen, Ohren, Motorik (besonders die Fingermotorik in Verbindung mit Sprache) werden einbezogen in die Vermittlung von Rechenstrategien – dann entwickelt das Kind eine klare Zahl- sowie Mengen-Vorstellung und erlernt dadurch sicher die vier Grundrechenarten. Die Rechenschwäche / Dyskalkulie verschwindet.

Therapie bei Rechenschwäche – Jedes Kind kann rechnen lernen

Die Dyskalkulietherapie mit rechenschwachen Kindern muss immer speziell abgestimmt werden auf die Defizite des einzelnen Kindes, Jugendlichen oder auch Erwachsenen.
Ich stütze mich dabei auf ein breites und bewährtes Methodenspektrum. Zum Beispiel ist die kybernetische Methode sehr gut geeignet, um mathematische Grundkenntnisse zu vermitteln.Die kybernetische Methode wurde speziell für Kinder mit einer Dyskalkulie oder Rechenschwäche entwickelt. Ergänzend zur kybernetischen Methode setze ich gezielt Kinesiologie , Arbeit mit frühkindlichen Reflexe, Carnio-Sacral-Therapie , Klang- und Klopftherapie ein, um gezielt Rechenängste und Blockaden abzubauen.

Meine Rechentherapie ruht auf 4 Säulen:

  1. Förderung von Motivation, Lernfreude und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  2. Gezieltes Training von Konzentration und Merkfähigkeit
  3. Gezielte Förderung mathematischer Fähigkeit – Sicherheit einer klaren Zahlen Mengen-Vorstellung sowie Förderung im Umgang mit den Grundrechenarten Lösen von Textaufgaben – Vermittlung effektiver Lerntechniken
  4. Gezielte Elternarbeit – damit sie Ihr Kind zu Haus kompetent unterstützen können.

Ziel einer erfolgreichen Dyskalkulie/Rechentherapie ist:

  • Grundlegende mathematische Fähigkeiten trainieren
  • Sicherheit in den Grundrechnungsarten – mein Kind kann rechnen lernen
  • Mehr Freude, Zuversichtung und Selbstvertrauen in Mathematik entwickeln
  • Rechnen kann fantastisch sein.

Bitte besuchen Sie zum Thema Rechenschwäche auch meine Seite: Bingo-Rechentherapie.