Kybernetische Methode

Unsere Kinder erleben eine veränderte Kindheit. Es fehlt ihnen an natürlichen Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen, dazu kommen Reizüberflutung, Hektik, Leistungsdruck und der Einfluss der audio-visuellen Medien.

Diese Veränderungen beeinflussen die Entwicklung der Sinne, der Geschicklichkeit und die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Lern- und Schulprobleme zunehmen.

Die kybernetische Methode unterstützt Kinder, die Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Rechnen und Schreiben haben.

Ursprung der kybernetischen Methode

Die kybernetische Methode entstand aus der Not einer Mutter, die ihrer Tochter Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen wollte. Die Mutter war Eva Spindler. 1990 stieg Hariolf Dreher in das Projekt ein, um seiner Tochter bei ihren Schulnöten zu helfen. Eva Spindler und Hariolf Dreher haben gemeinsam die Kybernetische Methode für Kinder mit Teilleistungsstörungen, Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche und Aufmerksamkeitsstörungen entwickelt.

Das Wort „Kybernetik“ kommt aus dem griechischen und bedeutet „Steuermannskunst“. Die Kybernetische Methode zum Erlernen von, Lesen, Schreiben, Rechnen ist eine Methode, die sich mit der Steuerung der Bewegungen, welche beim Lernen von Bedeutung sind, befasst.

In der Kybernetischen Methode werden viele Aktivitäten auf der Handlungsebene angeboten, wodurch gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit trainiert wird.
So lernen Kinder durch spezielle Übungen ihre Wahrnehmung zu verbessern und ihre Fingermotorik in Verbindung mit Sprache bewusst zu steuern.

Fünf Bereiche sind in der Kybernetischen Methode wichtig:

  • Schulung der körperlichen Sinne,
  • Links-Rechts-Orientierung
  • Handschema für den Zahlbegriffsaufbau – Fingerübungen
  • Mundschema
  • Koordination von Mund und Hand